Die Kollermühle in Zug

zurück

Burkhard Weiss-Stocklin, der am Aabach in Zug eine Mühle betrieb, kaufte 1829 den Köhlerplatz ausserhalb der Stadt und baute eine Kornmühle mit Bäckerei. Das Wasserrad lief am Lorzenwasser aus einem Kanal. Östlich der Lorze entstand hier 1852 das erste industrielle Unternehmen auf Zuger Stadtgebiet: die Baumwollweberei Moos, Keiser & Co. Ab 1934 wurde die Weberei, die um eine Spinnerei ergänzt worden war, von der Familie Gygli geführt, welche sich auf Wäsche-, Hemden- und Futterstoffe spezialisierte. Die Mühle gehörte während drei Generationen der Familie Weiss. Ein Gasthaus kam dazu, dann wurde die Mühle in eine Schiffschrauenfabrik umfunktioniert, 1955 wurden "Bernina" Kinderwagen hergestellt, 1959 kaufte Franz Wilhelm die Liegenschaft und eröffnete die "Galvanik Wilhelm". Heute ist die "Galvanik Zug" ein Kulturzentrum.  

to top