Die Obermühle in Cham

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Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts sind an der Lorze in Cham eine obere Mühle und eine Sägerei nachgewiesen. Sie gehörten zu den Gütern der Burg St. Andreas. Nach zahlreichen Handwechseln ging die Mühle 1874 in den Besitz der Papierfabrikantenfamilie Vogel über, im Jahr darauf wird der Betrieb eingestellt. Die Säge, Stampfe und Reibe werden abgebrochen. Das Haus Obermühle wurde 1592 anlässlich der Lorzenkorrektion von Jost Knopfli in Mitleidenschaft gezogen und musste neu aufgebaut werden. Wohl 1817 fanden lorzen- und südseitig Erneuerungen statt.  

Literatur:

Josef Grünenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Band II, die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug. Bern 2006, S. 262-263.

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