Die Papierfabrik Cham

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Die Zuger Beat J. Knopfli und Johann K. Brandenberg bauten 1657 an der Lorze in Cham eine Papiermühle. Während Jahrhunderten übten hier Papiermacher ihr Handwerk aus. Am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Betrieb unter Carl Vogel-von Meiss zur Fabrik. 1978 fusionierte die Chamer "Papieri" mit der Cartiera di Locarno SA in Tenero und firmierte nun mit "Papierfabriken Cham-Tenero AG". Weil die Papierfabrik die Produktion in ihre italienischen Werke verlagerte, begann ein komplexer Prozess der Umnutzung, der 2016 in einen Bebauungsplan mündete. 

Literatur:

Cham, ehemalige Papierfabrik. Ein neuer Stadtteil mit Vergangenheit und Zukunft. In: Tugium 33/2017, S. 22-23.

Vom Papier zum Quartier. Das Papieri-Areal in Cham soll ein Stadtteil für mehr als 2000 Menschen werden. Themenheft von Hochparterre, August 2017.

Josef Grünenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Band II, die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug. Bern 2006, S. 263-266.

Dreihundert Jahre Papierfabrik Cham 1657-1957. Zürich 1957.

Anton Weber, Die Papierfabrikation im Kanton Zug. In: Zuger Neujahrsblatt 1898, S. 3-30.

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