Das "Fabrikli", die Manufaktur von Carl Ludwig Staub in Zug

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Der Zuger Baumeister Johann Landis errichtete 1896 für den Uhrmacher Carl Ludwig Staub (1852-1931) an der Chamerstrasse 10 eine Manufaktur mit Villa. Während das elegante Wohnhaus auf den See orientiert wurde, kam die rückwärtig angebaute, liebevoll "Fabrikli" genannte Werkstatt der neu gegründeten "Elektrotechnischen Fabrik" direkt an die damalige Eisenbahnlinie zu stehen. Hier wurden elektrotechnische Geräte wie Schalter, Schalttafeln und Sicherungen - die damals berühmten "Staube-Sicherige" - hergestellt. 1939 wurde die Produktion eingestellt. Das malerische Ensemble, bestehend aus der vornehmen Villa und dem im damals typischen gelben Sichtbackstein errichteten "Fabrikli", erinnert an die erste Phase elektrotechnischer Industrie und präsentiert sich nicht zufällig ganz ähnlich wie das Theilerhaus an der Hofstrasse.  

Literatur:

Villa Staub mit "Fabrikli". In: Tugium 34/2018, S. 18-19.

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