Die ehemalige Zündholzfabrik in Oberwil, Zug

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Wohl aus dem Elsass kam Franz Xaver Bechelen nach Zug und kaufte 1887 in Oberwil an der Tellenmattstrasse 51 ein Sägewerk. Dieses führte er weiter, richtete aber 1890 zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist Bechelen in den Gebäulichkeiten auch noch eine Zündholzfabrik ein. Der Phosphor, der für den Zündkopf verwendet wurde, war hochgiftig und schweizweit verpönt. Trotzdem ging die Produktion auf kleiner Flamme weiter, bis der Betrieb 1923 definitiv eingestellt werden musste.

Literatur:

Renato Morosoli, Phosphordämpfe in der Schwefelküche: eine Geschichte der Zündholzfabrik Bechelen in Oberwil bei Zug. In: Tugium 29/2013, S. 7-19.

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