Die Untermühle Zug

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Die Vorteile von Bahn und Strom kombinierend gründete Johann Michael Stadlin (1845-1909) zusammen mit drei Partnern 1897 direkt an der eben eröffneten Bahnlinie die Untermühle Zug. Erbaut wurde sie vom Mühlenbaugeschäft J. Glarner in Gossau, der Architekt war Venerand Dicht. Diese zweite vollautomatische Handelsmühle der Schweiz befand sich im Ost-West orientierten Trakt, die Lager im Gebäude entlang der Bahn. Das Unternehmen hatte 1897 im Lorzentobel ein eigenes Kraftwerk gebaut. 1930 kauften die WWZ diese Zentrale 2. 1929 wurde die Untermühle stillgelegt, das eindrückliche neugotische Gebäude steht aber noch immer und ist ein markanter, malerischer Orientierungspunkt mit hohem Erkennungswert.

Literatur:

Michael Speck, Die Untermühle Zug. In: Zuger Neujahrsblatt 1961, S. 44-48.

Kategorie: Gewerbe > Müller
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