Das Lagerhaus Stadlin in Zug

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Der Müller Johann Michael Stadlin wurde „der Verwalter“ genannt, weil er an der Gründung der Wasserversorgung Zug massgeblich beteiligt war und 1878-1892 als Verwalter der Gesellschaft Wasserwerke Zug wirkte. Er erkannte früh die neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten, welche sich der Stadt Zug mit dem Bau der Eisenbahnen boten. 1881 baute er mit dem Metzger Carl Stocklin-Schwerzmann an der Gotthardstrasse 31 ein Lager- und Wohnhaus mit Geleiseanschluss. Wie die später von ihm erbaute Untermühle ist es ein malerisches neugotisches Sichtbacksteinschloss mit hohen Zinnen. Es wurde 1907 an Franz Xaver Felber verkauft, der hier seit 1891 einen Handel mit Brennstoffen und Baumaterialien betrieb.

Literatur:

Das Lagerhaus Stadlin in Zug. In: Tugium 19/2003, S. 28.

Michael Speck, Die Untermühle Zug. In: Zuger Neujahrsblatt 1961, S. 44-48.

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