Die Gerstenstampfi Grüt in Allenwinden.

Stampfen, Reiben, Ölen, Walken, Bleichen

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Zahlreiche Kleinbetriebe nutzten auch kleine Wasserläufe für ihr Gewerbe. Sie verteilen sich über den ganzen Kanton Zug. Knochenstampfen gab es in Zug, bei der Schwand in Menzingen, Unterägeri oder im Burgtobel in Hünenberg.  Ölen sind auf der Allmend in Zug, in der Untermühle Baar, in Walchwil und in Risch überliefert. Gebleicht wurde in Zug auf der Bleichimatt bei der Guthirtkirche. Auch in Menzingen ist der Flurname überliefert. Der Schliffibach auf der Zuger Allmend trieb eine Schleife und eine Walke. Häufig waren die Mühlen mit weiteren Wasserwerken ausgestattet. In der Obermühle Cham liefen auch eine Stampfe und Reibe. Die Untermühle Baar trieb eine Öle, Schleife und Säge. Die Gerstenstampfi Grüt lief wohl am Schwarzenbach in Allenwinden.

Literatur:

Hermann Steiner, Seltene Berufe und Menschen im Zugerland. Luzern 1984, S. 76, 97, 98, 132, 152.

Rolf Keller, Zug auf druckgraphischen Ansichten. Band 2, Zug-Land. Zug 2005, S. 63.

Josef Grünenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Band I, das ehemalige Äussere Amt. Basel 1999. S. 84, 85, 120 Baar. S. 190 Menzingen. S. 252 Neuheim. S. 255, 293, 295, 314 Oberägeri. S. 383, 385 Unterägeri.

Josef Grünenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Band II, die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug. Bern 2006. S. 237 Cham. S. 426 Risch. S. 466 Steinhausen.

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