Die Zuger Kirschtorte

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Es war der Appenzeller Konditormeister Heinrich Höhn (1889-1957) von Herisau, der die Zuger Kirschtorte erfunden hat. Seine "Café-Conditorei" befand sich im Haus Zur Spindel an der Alpenstrasse 7 in Zug. In seinem "Laboratorium" mit Kohlebackofen tüftelte er an der Torte herum und bot sie kurz vor Weihnachten 1915 ertmals als Spezialität zum Kauf an. Zwei mürbe Japonaisböden schliessen ein mit Kirsch-Sirup getränktes Bisquit ein. Damit der Kirsch nicht ausläuft, umhüllt es eine dünne Buttercrème-Schicht. Der Rand wird mit gerösteten Mandeln eingestreut, und Puderzucker dekoriert den Deckel. Heute produzieren die traditionsreichen Confiserien Speck, Treichler und Strickler die klassische Zuger Kirschtorte. 

Literatur:

DNS-Transport. Ueli Kleeb und Caroline Lötscher (Hrsg.), Chriesi. Kirschenkultur rund um Zugersee und Rigi. Steinhausen 2017, S. 251.

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