Die Kistenfabrik Zug

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An der neuen Bahnlinie gründete Josef Schell-Nussbaumer 1900 mit drei Partnern anstelle der bisherigen Baumaterialfabrik die Firma "Schell & Cie. Kistenfabrik und Schlachthaus". Die Firma stellte Verpackungsmaterial für Fabrikgüter her, ein Produkt, das mit der wachsenden Bedeutung der Eisenbahn an Bedeutung gewann. 1915 ging die Firma in Konkurs. Noch im gleichen Jahr wurde sie als "Kistenfabrik Zug AG" neu gegründet. Der Bau eines eigenen Sägewerks brachte 1925 die positive Wende. In der Nachkriegszeit machten der Kistenfabrik technische Neuerungen zu schaffen: Wellpappe, Graukarton und Kunststoffharrassen verdrängten die Holzkisten. 1995 wurde der Betrieb an der Baarerstrasse 139 eingestellt, das Areal überbaut.

Literatur:

Werner Gerhard, 100-Jahr-Jubiläum von der AG vorm. Kistenfabrik Zug AG über die Kistenfabrik Zug AG bis zur KFZ-Immobilien AG 1915 bis 2015. Mskr. 2016.

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